Erziehungsstellen
- Kurzinfo für Fachleute 213 KB
- Ausführliches Konzept 429 KB
- Info für Interessierte 246 KB
Systemisch orientierte Erziehungsstellen

Platzangebot
Leben in Familie
Entsprechend dem individuellen Hilfebedarf des Kindes oder Jugendlichen und seiner Herkunftsfamilie wird eine Erziehungsstelle gesucht, die dem Anforderungsprofil des*r jeweiligen Klient*in entspricht. Eine Erziehungsstelle nimmt ein bis zwei Kinder auf.

Angebot
Fachstelle und Familie
Die Kinder und Jugendlichen werden durch Erziehungsstelleneltern betreut, von denen mindestens eine Person über eine pädagogische Qualifikation und entsprechende Berufserfahrung verfügt. Personen ohne pädagogische Ausbildung, die über pädagogische Erfahrungen und Fähigkeiten verfügen, können über das Haus St. Stephanus an einer mehrteiligen Qualifizierungsmaßnahme der „Trägerkonferenz Erziehungsstellen im Rheinland“ teilnehmen.

Fachlichkeit
Konzeptionelle Haltung
Wir arbeiten in den Erziehungsstellen systemisch und traumapädagogisch und beziehen die Herkunftsfamilie nach deren Möglichkeiten mit ein.

Erziehungsplanung
Partizipation
In Kooperation mit dem zuständigen Jugendamt finden regelmäßige Hilfeplangespräche statt, welche mit den Beteiligten vorbereitet werden. Die Erziehungsstelleneltern, die Kinder und Jugendlichen und deren Herkunftsfamilien nehmen nach Möglichkeit am Hilfeplanprozess teil. Entwicklungsberichte werden gemeinsam erstellt.

Fachliche Betreuung und Förderung
Individuelle Begleitung
Der stabile familiäre Rahmen bietet die Möglichkeit, wichtige Beziehungsangebote und qualifizierte Unterstützung der Kinder und Jugendlichen miteinander zu verbinden.

Pädagogische Förderung
Stärkung der Ressourcen
Die Kinder und Jugendlichen erhalten in der Erziehungsstelle eine ganzheitliche Förderung bei Bedarf in Kooperation mit externen Fachstellen wie beispielsweise Kinder- und Jugendlichen Therapeut*innen.

Familienarbeit
Wurzeln anerkennen
Die Beschäftigung mit der eigenen Herkunft und Biografie ist ein zentraler Aspekt gesunder Entwicklung bei Kindern und Jugendlichen, den wir durch unsere Erziehungsstellenberatung begleiten. Dies beinhaltet familientherapeutische und traumapädagogische Angebote für die Erziehungsstellenfamilien, die Herkunftsfamilien und die Kinder und Jugendlichen.

Begleitete Kontakte
„Wir seh`n uns“
Die Kontakte zwischen Kindern und Herkunftssystem finden in den Räumlichkeiten des Haus St. Stephanus statt und werden fachlich begleitet und unterstützt.

Beratung und Supervision
Intensive Begleitung
Die Erziehungsstellen sind wie die anderen Hilfeformen unserer Einrichtung in die fachlichen Strukturen des Haus St. Stephanus eingebunden. Sie werden von Erziehungsstellenberater*innen im Rahmen aufsuchender Arbeit kontinuierlich begleitet und durch externe Supervision fachlich gestärkt.

Raumangebot und Lage
Sozialraum
Die Kinder und Jugendlichen werden im jeweiligen Haushalt der Erziehungsstellen betreut. Sie erhalten ihr eigenes Zimmer, werden in das soziale Umfeld der Familie integriert und besuchen die ortsnahen Schulen und Freizeiteinrichtungen.

Zusatzleistungen
Entlastung und Gemeinsamkeit
Die Erziehungsstellenfamilien können jährlich an einem gemeinsamen Familienwochenenden mit den Erziehungsstellenberater*innen teilnehmen. Weiterhin finden regelmäßig Treffen für die Erziehungsstelleneltern in den Räumlichkeiten des Haus St. Stephanus statt, um einen Austausch zu ermöglichen. Es werden Fortbildungen für die Erziehungsstelleneltern angeboten, die deren Bedürfnissen entsprechen.
Ansprechpartnerin:
Kerstin Peters
Bereichsleiterin
Stationäre Hilfen
Altersbereich
Familienarbeit
Schulische
Förderung
Kreative
Förderung
Perspektive:
mittel-,
langfristig
Erziehungsstellenberatung


