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Systemisch orientierte Erziehungsstellen

Platzangebot

Leben in Familie

Entsprechend dem individuellen Hilfebedarf des Kindes oder Jugendlichen und seiner Herkunftsfamilie wird eine Erziehungsstelle gesucht, die dem Anforderungsprofil des*r jeweiligen Klient*in entspricht. Eine Erziehungsstelle nimmt ein bis zwei Kinder auf.


Angebot

Fachstelle und Familie

Die Kinder und Jugendlichen werden durch Erziehungsstelleneltern betreut, von denen mindestens eine Person über eine pädagogische Qualifikation und entsprechende Berufserfahrung verfügt. Personen ohne pädagogische Ausbildung, die über pädagogische Erfahrungen und Fähigkeiten verfügen, können über das Haus St. Stephanus an einer mehrteiligen Qualifizierungsmaßnahme der „Trägerkonferenz Erziehungsstellen im Rheinland“ teilnehmen.


Fachlichkeit

Konzeptionelle Haltung

Wir arbeiten in den Erziehungsstellen systemisch und traumapädagogisch und beziehen die Herkunftsfamilie nach deren Möglichkeiten mit ein.


Erziehungsplanung

Partizipation

In Kooperation mit dem zuständigen Jugendamt finden regelmäßige Hilfeplangespräche statt, welche mit den Beteiligten vorbereitet werden. Die Erziehungsstelleneltern, die Kinder und Jugendlichen und deren Herkunftsfamilien nehmen nach Möglichkeit am Hilfeplanprozess teil. Entwicklungsberichte werden gemeinsam erstellt.


Fachliche Betreuung und Förderung

Individuelle Begleitung

Der stabile familiäre Rahmen bietet die Möglichkeit, wichtige Beziehungsangebote und qualifizierte Unterstützung der Kinder und Jugendlichen miteinander zu verbinden.


Pädagogische Förderung

Stärkung der Ressourcen

Die Kinder und Jugendlichen erhalten in der Erziehungsstelle eine ganzheitliche Förderung bei Bedarf in Kooperation mit externen Fachstellen wie beispielsweise Kinder- und Jugendlichen Therapeut*innen.


Familienarbeit

Wurzeln anerkennen

Die Beschäftigung mit der eigenen Herkunft und Biografie ist ein zentraler Aspekt gesunder Entwicklung bei Kindern und Jugendlichen, den wir durch unsere Erziehungsstellenberatung begleiten. Dies beinhaltet familientherapeutische und traumapädagogische Angebote für die Erziehungsstellenfamilien, die Herkunftsfamilien und die Kinder und Jugendlichen.


Begleitete Kontakte

„Wir seh`n uns“

Die Kontakte zwischen Kindern und Herkunftssystem finden in den Räumlichkeiten des Haus St. Stephanus statt und werden fachlich begleitet und unterstützt.


Beratung und Supervision

Intensive Begleitung

Die Erziehungsstellen sind wie die anderen Hilfeformen unserer Einrichtung in die fachlichen Strukturen des Haus St. Stephanus eingebunden. Sie werden von Erziehungsstellenberater*innen im Rahmen aufsuchender Arbeit kontinuierlich begleitet und durch externe Supervision fachlich gestärkt.


Raumangebot und Lage

Sozialraum

Die Kinder und Jugendlichen werden im jeweiligen Haushalt der Erziehungsstellen betreut. Sie erhalten ihr eigenes Zimmer, werden in das soziale Umfeld der Familie integriert und besuchen die ortsnahen Schulen und Freizeiteinrichtungen.


Zusatzleistungen

Entlastung und Gemeinsamkeit

Die Erziehungsstellenfamilien können jährlich an einem gemeinsamen Familienwochenenden mit den Erziehungsstellenberater*innen teilnehmen. Weiterhin finden regelmäßig Treffen für die Erziehungsstelleneltern in den Räumlichkeiten des Haus St. Stephanus statt, um einen Austausch zu ermöglichen. Es werden Fortbildungen für die Erziehungsstelleneltern angeboten, die deren Bedürfnissen entsprechen.


Ansprechpartnerin:

Kerstin Peters
Bereichsleiterin


Stationäre Hilfen

Altersbereich bis 21

Altersbereich

Bild:  Familienarbeit

Familienarbeit

Bild: Hilfe

Schulische
Förderung

Bild: Bahn

Kreative
Förderung

Bild: Perspektiven

Perspektive:
mittel-,
langfristig

Bild: Hausbesuche

Erziehungsstellenberatung

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